Grußwort der Kongresspräsidenten

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, gemeinsam mit vielen anderen Engagierten diesen Kongress der
Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin für Sie - unabhängig von Ihrem beruflichen
Hintergrund, ob hauptamtlich oder ehrenamtlich in der Hospiz- oder Palliativversorgung
tätig - zu planen. Derzeit bereiten wir ein vielseitiges Programm vor, das es
Ihnen allen erlaubt, sich aus der Vielfalt der Themen die für Sie individuell spannenden,
lehrreichen, herausfordernden, bestätigenden und begeisternden Wege quer durch die
Angebotsstruktur zusammenzustellen.

Neben den Plenarvorträgen können Sie wählen unter den bewährten Formaten Workshop,
Meet the Expert, Problemorientiertes Lernen (Falldiskussionen) und thematisch
Strukturierten Parallelsitzungen mit Vorträgen. Zusätzlich zu gesonderten Themenblöcken zu aktueller Forschung haben wir auch den Bereich Basics vorgesehen.
Damit möchten wir die Spannbreite von sehr speziellen Themen bis hin zu Grundkenntnissen
anbieten und sowohl die Interessen der Erfahrenen in der Palliativ- und Hospizszene als
auch die der sich neu für diese Begeisternden abdecken.

Bringen Sie daher getreu dem Kongressmotto „Auf breiten Wegen“ bitte sehr gerne
eine Person mit, die bisher noch kein DGP-Mitglied ist und/oder einen Einblick in unsere
Arbeit gewinnen möchte, in anderen - nicht nur medizinischen - Disziplinen arbeitet,
gerade zum ersten Mal in diesem Bereich eine Stelle angetreten hat oder überlegt,
wohin nach dem Studium die Berufsreise wohl führen sollte.

Gemeinsam wollen wir die breiten Wege festigen und die Pfade der Integration,
Innovation und Intuition zusammenführen, nicht nur für die Ziele unserer praktischen
multiprofessionellen Arbeit, sondern auch für die Bereiche Forschung und Lehre sowie
das Angehen gesundheitspolitischer Herausforderungen.

Wir sind gespannt auf Ihre Abstract-Einreichungen, mit denen Sie unsere bisherige
Programmplanung nicht nur ergänzen, sondern auch bereichern, und freuen uns auf
Sie in Bremen!

Kongresspräsident
Prof. Dr. Friedemann Nauck

Direktor Klinik für Palliativmedizin
Universitätsmedizin Göttingen
Kongresspräsidentin
Dr. Birgit Jaspers
Forschungskoordination Klinik für Palliativmedizin
Universitätsklinikum Bonn
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Klinik für Palliativmedizin
Universitätsmedizin Göttingen
Grußwort des Präsidenten der DGP

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der zehnte Bremer Palliativkongress unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“ rundete
eine atmosphärisch dichte Veranstaltungsreihe ab, die in der Palliativszene ihren absolut
festen Platz hatte – dies vor allem durch den begnadeten Organisator und Kongresspräsidenten
Hans-Joachim Willenbrink. Zahlreiche treue Teilnehmerinnen und Teilnehmer
haben bedauert, dass im Jahr 2017 eine besondere Ära zu Ende ging.

Aber: „Alles hat seine Zeit!“ Und so freuen wir uns besonders, dass es gelungen ist, den
kongresserprobten Kollegen Hajo Willenbrink für den Vorsitz unseres Lokalen Komitees
in Vorbereitung des 12. DGP-Kongresses im September 2018 in Bremen zu gewinnen.
Herzlichen Dank! Wir werden uns bemühen, zumindest ein wenig an das anzuknüpfen,
was er mit seinen legendären Bremer Palliativkongressen aufgebaut hat.

Und dies garantieren unsere diesjährigen Kongresspräsidenten Friedemann Nauck
und Birgit Jaspers, denen ich besonders dafür danken möchte, dass sie nicht nur die
Verantwortung für den DGP-Kongress übernommen haben, sondern mit einem engagierten
Team tatkräftig dabei sind, auch dieser „neuen“ Veranstaltung in Bremen eine
besondere Note zu verleihen – zum Beispiel in dem Brückenschlag zwischen Praxis und
Wissenschaft. Näheres lesen Sie gern im Vorprogramm.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin wird bald 25 Jahre alt und wir gehen
fest davon aus, dass wir zu diesem Jubiläum im Jahr 2019 mehr als 6.000 Mitglieder
haben werden – aus zahlreichen Berufsgruppen, mit unterschiedlichsten Anliegen,
unter vielfältigen Rahmenbedingungen arbeitend. Doch weiterhin trägt die Idee der 14
Gründungsmitglieder, die unter „Gegenstand der Gesellschaft“ schon 1994 an erster
Position die „Kooperation mit allen in der Palliativmedizin (heute: Palliativversorgung)
engagierten Berufsgruppen“ betonten. Der DGP-Kongress leistet diesbezüglich einen
unschätzbaren Beitrag.

„Alles hat seine Zeit?“ Nein, nicht alles: Melden Sie sich in Kürze an, nutzen Sie den Frühbuchertarif
und planen Sie die Septembertage im Norden fest ein. Sie werden nicht enttäuscht
sein!
Auf bald in Bremen?!


© Deutsche Krebshilfe

Prof. Dr. Lukas Radbruch
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP)
Direktor der Klinik für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Bonn/Rhein-Sieg
Leiter des Zentrum für Palliativmedizin, Malteser Krankenhaus Bonn
Lehrstuhl für Palliativmedizin, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Grußwort des Lokalen Komitees Bremen (LOK)

Als Vorsitzender des Lokalen Komitees ist es mir persönlich eine ganz große Ehre, Sie hier in Bremen
begrüßen zu dürfen. Einigen von Ihnen ist diese Stadt mit den kurzen Wegen in Zusammenhang mit einer palliativmedizinischen Veranstaltung nicht ganz unbekannt. Umso mehr freuen wir uns als LOK, bekannte und neue Gesichter zu sehen.
In diesem Zusammenhang möchte sich der Förderverein „Palliativstation am Klinikum Links der Weser e.V.“, der das LOK finanziell unterstützt, bei allen Teilnehmern und Referenten der vorangegangenen Bremer Kongresse bedanken und etwas zurückgeben.

Während des Kongresses finden mehrere Veranstaltungen statt, deren Eintritt für Sie
kostenlos ist.

Dazu gehören eine Theaterveranstaltung des Theaterlaboratoriums Oldenburg, ein
Bürgerforum mit bekannten Menschen im Podium sowie ein spannender Vortrag über
Vertagungshoffnung: „Hätte ich ein zweites Leben, dann …“.

Während des gesamten Kongresses haben Sie außerdem Gelegenheit zur Besichtigung
der Ausstellung: „Einmal Jenseits und zurück - Ein Koffer für die letzte Reise“.

Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei den Mitorganisatoren unseres lokalen
Komitees, die mit viel Spaß und Engagement zu einem tollen Programm beigetragen
haben!

Herzliche Grüße aus Bremen,

Ihr H.-J. Willenbrink


© H.J. Willenbrink

Vorsitzender des LOK
Dr. med. Hans-Joachim Willenbrink
Chefarzt der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin
Klinikum Links der Weser

Grußwort des Schirmherrn

Sehr geehrte Damen und Herren,

es freut mich sehr, dass ich Sie zum 12. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin hier in Bremen ganz herzlich willkommen heißen darf. Unter dem Motto „Auf breiten Wegen - Integration, Innovation, Intuition“ stellt sich Ihr Kongress auf kluge Art und Weise den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Versorgung und Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase ebenso wie die  Betreuung ihrer Angehörigen sind in den vergangenen Jahren immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten. Ich begrüße das sehr, denn nur wenn wir uns zu diesen Themen zuwenden, wird es gelingen, adäquat mit ihnen umzugehen indem wir Vermeidung und Verdrängung überwinden. Innovation ist ein Motto Ihrer Tagung und in diesem Zusammenhang sehe ich auch die im Frühjahr 2017 von Bundestag und Bundesrat beschlossene Legalisierung der Cannabis-Therapie für Schwerkranke. Damit reiht sich Deutschland ein in die größer werdende Zahl von Ländern, die sich dieser neuen Therapieform öffnen. Und gerade im Bereich der Palliativmedizin halte ich eine besonders hohe Bereitschaft für erforderlich, Neuland zu betreten und sich – durchaus auch mit Intuition – auf Bedürfnisse und auch Wünsche der Patienten einzulassen. Damit solche neuen Wege medizinisch-fachlich abgesichert beschritten werden, sind Kongresse wie Ihrer von essentieller Bedeutung.

Ich wünsche Ihnen einen interessanten und lehrreichen Kongress und einen regen Austausch untereinander.

Und ich wünsche Ihnen einen schöne Zeit hier bei uns in Bremen, genießen Sie unsere historische und lebendige Stadt am Fluss.

Ihr Bürgermeister


© Senatspressestelle

Dr. Carsten Sieling
Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen

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