Begleitprogramm

Get together auf dem Kongress

Donnerstag, 06. September 2018
17:30 – 19:00 Uhr
in der Industrieausstellung in Halle 4.1

Erleben Sie einen geselligen Abend und treffen Sie Vortragende, Kolleginnen und Kollegen sowie Ausstellende bei einem kleinen Imbiss und zwanglosen Gesprächen in entspannter Atmosphäre.

Wir laden alle Teilnehmenden, Mitwirkenden und Interessierte des Kongresses zum Get together Abend ein!

Begleitprogramm des Lokalen Komitees Bremen anlässlich des 12. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

Begleitend zum Kongress organisiert das Lokale Komitee Bremen ein hervorragendes Begleitprogramm mit Vortrag, Bürgerforum, Theaterstück und Ausstellung, welches Sie sich nicht entgehen lassen sollten. In diesen Veranstaltungen sollen vor allem die Bürger, die nicht als Fachpublikum den Kongress besuchen, Gelegenheit bekommen, sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Selbstverständlich sind auch die Teilnehmer des DGP Kongresses herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Öffentliche Veranstaltung Teil 1
© Hans-Jörg Wilkens

Vortrag Vertagungshoffnung Prof. Rainer Obliers
"Hätte ich ein zweites Leben, dann …“

Kulturkirche St. Stephani
Stephanikirchhof, 28195 Bremen

http://www.kulturkirche-bremen.de/kulturkirche_st_stephani.php

Mittwoch, 05. September 2018
17.30 – 19.00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Für die Auftaktveranstaltung konnte Prof. Dr. phil. Rainer Obliers als Referent gewonnen werden. Er beschäftigt sich mit der Frage, was machen wir mit unserem Leben zwischen Geburt und Tod, was passiert mit uns auf dieser Laufstrecke? Was wird Faktum, was bleibt auf der Strecke und speist häufig die Vertagungshoffnung: „Hätte ich ein zweites Leben, dann …“ Aber was wäre denn „dann“? Hätten wir überhaupt eine Vorstellung, was „dann“ für uns lebbar wäre?



Zum Referenten:
Rainer Obliers (Professor für Psychologie) war 1976 bis 1986 in Heimen für Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten tätig, 1977 bis 1990 an der Universität Bochum in den Bereichen Persönlichkeits-, Sprach-, Kognitions und Gedächtnispsychologie.
1990 wechselte er zur Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie der Uniklinik Köln und war dort bis 2015 als wiss. Mitarbeiter tätig, darüber hinaus im Department Psychologie der Universität zu Köln in zahlreichen Lehrveranstaltungen zur Allgemeinen und Persönlichkeitspsychologie.
Arbeitsschwerpunkte: Subjektive Theorien zum eigenen Leben und zur Selbstidentität, Subjektive Lebensqualität bei Palliativpatienten, Arzt-Patient-Kommunikation und Medizin-Didaktik.

Öffentliche Veranstaltung Teil 2
© BTZ Bremer Touristik-Zentrale

Bürgerforum Podiumsdiskussion
Kulturkirche St. Stephani
Stephanikirchhof, 28195 Bremen
Mittwoch, 05. September 2018
20:00 - 22:00 Uhr

 

Moderation: Annelie Keil, Bremen
(weitere Informationen dazu folgen in Kürze)

 

Der Eintritt ist frei.

Theaterstück
© BTZ Bremer Touristik-Zentrale

„Der Mann, der niemals weinte“

Theater im Schlachthof
(2 Gehminuten vom Congress Centrum entfernt, schräg ggü. vom Eingang)

Kulturzentrum Schlachthof an der Bürgerweide
Findorffstraße 51, 28215 Bremen



Theaterlaboratorium:

http://www.theater-laboratorium.org/theater/65-inszenierungen/477-der-mann-der-niemals-weinte.html

Spielstätte:

http://www.schlachthof-bremen.de/de/werkstaetten/theater.html

Donnerstag, 06. September 2018
20:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

© Theater Laboratorium

Zum Stück:

Im Spannungsfeld zwischen clownesker Leichtigkeit und großer Traurigkeit zeichnen wir Pauls Geschichte nach. Zwischen den Kriegen geboren, erlebte er eine angstvolle und traumatische Kindheit und wollte nach dem Krieg nur eines - vergessen. Doch die Dinge im Herzen nehmen kein Ende. Zeit seines Lebens hat Paul Vorkehrungen getroffen, die traumatischen Ereignisse des Krieges auf ewig zu verdrängen. Das Verdrängen wurde sein ständiger Begleiter, prägte sein Leben und auch das seiner Familie. Aber Verdrängen kostet viel Kraft und die Demenz erlöst ihn nun gewissermaßen. Zu seinem 87. Geburtstag kommen sein Sohn Severin und seine Enkelin Marie zu Besuch und versuchen gemeinsam den Alltag miteinander zu meistern. Dabei entdecken sie sowohl sich selbst als auch die Welt der Anderen neu. Denn durch die Demenz entsteht auch eine Leichtigkeit in Pauls Leben. Und aus dem Nichts tauchen Hoffnungen und Träume wieder auf. Auch sein lang gehegter Lebenstraum, einmal zum Kap der guten Hoffnung zu reisen. Aber er wollte ja nie fliegen... Kann man da denn gar nichts machen?

Spiel: Pavel Möller-Lück & Esther Vorwerk
Illumination: Jochen Faber
Regie: Barbara Schmitz-Lenders
Figuren: Mechtild Nienaber

Kofferausstellung

„Einmal Jenseits und zurück - Ein Koffer für die letzte Reise“
Ev. Kirche Unser Lieben Frauen (direkt in der Innenstadt zwischen Karstadt und Rathaus)

http://www.puetz-roth.de/ein-koffer-fuer-die-letzte-reise.aspx

02.09. - 07.09.2018
tgl. 10:00 - 18:00 Uhr

       

© Pütz-Roth

 

Alle Veranstaltungen im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin in Bremen wurden möglich gemacht durch den  „Förderverein Palliativstation am Klinikum Links der Weser e.V.“.

Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung!

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